Produzent des Monats September

 

 

Biohof Puck

„Biologisch geht's uns gut“


Schaßbach 7, 9431 St. Stefan im Lavanttal

Tel: 0660/4046541 | E-Mail | Facebook

 

Janine und Josef Puck vom gleichnamigen Biohof in St. Stefan im Lavanttal haben sich neben der biologischen Landwirtschaft auf das Backen von Brot aus hauseigenem Getreide spezialisiert. Eine Besonderheit ist das Holzofenbrot, das ein besonders saftiges Roggenvollkornbrot mit einer markanten Kruste und einem hervorragenden Aroma ist.

 

Daneben gibt es ab ca. Juli Tomaten und ab Oktober Weidegänse aus eigener Weidemast im Angebot. Selbstverständlich werden die Gänse nur mit dem eigenen Getreide gefüttert.



Übersicht aller Puck Produkte im Shop


Impressionen vom Biohof Puck

10 Fragen an Josef und Janine Puck


Seit wann gibt es euren Betrieb?

1952 wurde der Hof von den Großeltern gekauft. Sie haben sich bereits damals stark mit dem biologischen Anbau beschäftigt. Früher war es üblich, dass der Bauer das Korn anbaut, der Müller es mahlt und der Bäcker das Brot backt. Die Großeltern haben zunächst für den Eigenbedarf versucht, das Korn selbst zu mahlen und Brot zu backen. Später dann auch für andere, aber sie mussten sich ihr Recht erkämpfen, das tun zu dürfen. Mittlerweile backt schon die dritte Generation am Hof Brot. Seit 1995 ist der Betrieb offiziell ein BIO-Betrieb. 

Wer hilft bei euch AM HOF MIT?

Wir sind prinzipiell zu zweit, meine Frau Janine und ich, meine Eltern helfen auch mit und wenn die Feldarbeit ansteht ist bei uns der Lavanttaler Maschinenring im Einsatz.

Wieviel Brot backt ihr in der Woche?

100-200 kg schaffen wir wöchentlich je nach Bedarf. Wir verkaufen unsere Produkte ab Hof oder beliefern neben FARM FRESH FOOD verschiedene Bioläden. Der Hofladen ist immer mittwochs von 13-18 Uhr geöffnet.

Wie habt ihr das Handwerk gelernt?

Janine: Ich habe zunächst Friseurin gelernt und bin dann erst über meinen Mann zum Backen von Brot gekommen. Das Handwerk gelernt habe ich von meiner Schwiegermutter. 

 

Josef: Ich habe eine landwirtschaftliche Schule besucht, wo neben der biologischen Ackerbaulehre natürlich auch Brot gebacken wurde. Gelernt habe ich aber das Meiste von meiner Oma und meiner Mutter. Damals wurde noch mit der Hand geknetet und viel weniger Brot gebacken. Als Bub habe ich schon in der sogenannten “Bauernküche” beim Brot backen geholfen.

Woher kommt das Getreide für euer Brot?

Wir bauen unser Getreide selbst an und vermahlen es in unserer hauseigenen Mühle auch jede Woche frisch. Wir verwenden dabei fast alles vom Korn, damit hat unser Vollmehl und auch unser Vollkornbrot viel mehr Inhaltsstoffe als herkömmliches Brot. Die Weizenkleie, die dabei anfällt, bekommen unsere Bio-Weidegänse. Es wird also alles verwertet.

apropos BIO-Weidegänse: Wie werden diese bei euch gehalten und Habt ihr noch andere Tiere?

Unsere Bio-Weidegänse kommen jeden Tag auf ein neues Stück Weide, damit sie immer frisches Gras haben. Sie können dann selbstständig in den Stall oder wieder rauslaufen und sind dadurch viel ruhiger, als wenn sie dauerhaft eingesperrt sind. Das Futter wird von uns selbst angebaut und gemischt. Der Mist der Gänse wird wiederum auf unsere Felder als Dünger ausgebracht. Damit schließt sich der natürliche Kreislauf bei uns wieder. Der Transport zum 15 Minuten entfernten Wassergeflügelschlachthof Hafner erfolgt in Kleingruppen. Die Schlachtung selbst erfolgt so stressfrei wie möglich in kleinen Gruppen von maximal 6 Gänsen. Ab Mitte Oktober kann man bei uns die Gänse vorbestellen.

 

Tiere haben wir neben den 900 Stück Gänsen noch zwei Hunde, zwei Hasen und im Winter stellen wir Bio-Kalbinnen für andere Bauern unter.

Was ist euer Lieblingsprodukt?

Janine: Ich backe alles gerne, da gibt es keinen Unterschied für mich. Selbst esse ich am liebsten unser Roggenbrot.

 

Josef: Ich mache immer die Teige, da mache ich eigentlich alles gerne bis auf den feinen Maisbrotteig. Selbst esse ich am liebsten das Dinkel-Karotten Weckerl.

Woran denkt ihr als erstES nach dem Aufstehen?

Janine: Ich bin sehr dankbar für alles, was ich habe, und dass alle gesund sind.

 

Josef: Ich eigentlich auch. Ich bin froh darüber, dass ich so Vieles selbst gestalten kann. Außerdem hoffe ich, dass alles am Tag gelingt.

Gibt es bei euch so etwas wie Feierabend?

Ja, den Sonntag halten wir uns für Familienausflüge immer frei. Im Sommer arbeiten wir natürlich länger als im Winter, weil es länger hell ist. Im Winter fällt uns die Erholung leichter und dann gehts auch gerne mal in die Therme.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

In erster Linie natürlich Gesundheit und dass wir das, was wir machen, noch lange machen können. Wir hoffen, dass es unseren Kunden schmeckt und sie mit unseren tollen Produkten zufrieden sind. Wir möchten auch vermitteln, dass Lebensmittel wertvoll sind und unser Brot durch den Keimling lebendig ist und nicht immer gleich. 

Frametraxx Banner

Kommentar schreiben

Kommentare: 0