Produzent des Monats August

 

 

Errath Feldgemüse

„Lavanttaler Gemüse täglich frisch auf den Tisch“


Pichling 5, 9431 St. Stefan

Tel:  0664/149273 | E-Mail 

 

Im Kärntner Lavanttal bauen Karin und Karl Gregor Errath seit 2010 als Familienbetrieb auf ihren Feldern Gemüse an. „Salate, Tomaten, Kohlrabi, Paprika, rote Rüben, Kraut, Karotten, Kartoffeln – es geht quer durch den Gemüsegarten.“ freut sich Karl Errath. Der naturgemäße Anbau des Feldgemüses hat dabei eine große Bedeutung.

 

Das Feldgemüse gedeiht auf einer Freilandfläche von 2,5 Hektar und abhängig von der Saison auch in vier Folientunnels. Darüber hinaus erstrecken sich die Erdäpfelfelder über 1,5 Hektar. Von Beginn an wird gänzlich ohne synthetische Pflanzenschutzmittel und ohne mineralische Düngemittel gearbeitet. Stattdessen kommen Effektive Mikroorganismen und Pflanzenhilfsstoffe zum Einsatz. Es wird ausschließlich hofeigener, natürlicher organischer Dünger in Form von wie Gülle und Mist verwendet, der aus der hofeigenen Schweinemast mit rund 700 Mastplätzen tieren stammt. In diesem Bereich wurden bereits gute Erfahrungen mit Multikraft-Produkten gesammelt, die Karl Errath bereits vor zehn Jahren seit 2004 kenntkennen gelernt hat.



Übersicht aller Errath Produkte im Shop


Impressionen vom Errath Gemüseanbau

10 Fragen an Karl und Karin Errath


Wie seid ihr dazu gekommen gemüse anzubauen?

Ein alter Bekannter von Karl hat uns beim “Gackern” auf die Idee gebracht, uns einmal den Gemüseanbau und die Vermarktung bei ihm in Völkermarkt anzuschauen. Bis dahin hatten wir nur die Schweinemast, die finanziell nicht gut gelaufen ist. Als wir uns davon überzeugt hatten, wussten wir gleich, dass wir das machen wollen. Das ist jetzt auch schon 12 Jahre her.

Was ist das erste, woran ihr in der Früh nach dem Aufwachen denkt?

Wieviele Steigen Salat von welcher Sorte brauchen wir heute? Was ist heute zu tun? Wer fährt in welche Richtung ausliefern? Sind diese Fragen geklärt, gibt es Kaffee und wir starten mit dem Salat schneiden.

Wer hilft bei euch alles am Betrieb mit?

Wir haben zwei fix angestellte Arbeitskräfte und unsere Tochter Eva. Dann sind natürlich mein Mann Karl und ich, meine Mutter mit 79 Jahren und in den Ferien unser Sohn (16), der ansonsten in die Landwirtschaftsschule geht.

WievielE Sorten Gemüse habt ihr im sortiment?

Über 30 verschiedene Sorten wie Salate, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Gurken, Pfefferoni, Zucchini, Karotten, Wurzelgemüse und frische Kräuter. Dieses Jahr haben wir etwas ganz Besonderes ausprobiert: Lavanttaler Wassermelonen, wir werden aber erst sehen ob sie vollständig ausreifen.

Habt ihr auch Tiere?

Ja, „Sissi“ unser Hofhund, „Brauni“ unser hauseigenes Schwein und  30 Legehennen für unseren Großvater (86), damit er eine Aufgabe hat. Außerdem haben wir in 2 Ställen für 720 Schweine Platz, die bei uns gemästet und lebend weiter verkauft werden. 

Wie kann man sich euren Tagesablauf vorstellen?

Tagwache ist bei uns um 4:30 Uhr. Dann gibt es zuerst einmal einen Kaffee zum Frühstück. Um 5 Uhr wird am Feld der Salat geschnitten, gewaschen und fürs Lager hergerichtet. Es werden zwischen 160-200 Steigen zum Ausliefern vorbereitet und dann geht es in zwei Richtungen in die Auslieferung. Ich bin zwischendurch mit Lieferschein schreiben, Nachernten, Hofkundschaft und der Ernte spezieller Gemüsesorten beschäftigt. 

 

Dann ist Mittagessen und wir gehen eine Stunde schlafen. Um 15 Uhr geht es dann wieder weiter. Der Hofladen wird bis 18 Uhr betreut und die Vorbereitungen für den nächsten Tag laufen. Meistens wird es 19-20 Uhr bis alles erledigt ist. 

 

Fürs Jäten haben wir zusätzlich stundenweise zwei bis drei Mitarbeiter, die uns diese Arbeit bei Bedarf abnehmen. Im Frühjahr machen wir das selber. Die Tagesplanung für den nächsten Tag wird von mir meistens am Abend erledigt.

Was ist euer persönliches Lieblingsgemüse und wieso?

Karin: Die Tomaten, vor allem die Ochsenherzen, die sehen nicht nur schön aus, sondern haben auch richtig viel Geschmack!

Karl: Am Liebsten bauen wir den Salat, unser Hauptprodukt, an.

Was macht ihr im Winter?

Viele glauben, wir haben im Winter keine Arbeit. Das sieht aber ganz anders aus. Wir haben unsere Käferbohnen, die im Winter sortiert werden. Die Kartoffeln werden sortiert, verpackt und ausgeliefert. Von November bis Dezember werden in unseren Gewächshäusern Vogelsalat angebaut und geerntet. Die Bauernmärkte laufen auch weiter und trotz kleinerem Zeitfenster haben wir genug Arbeit. Mitte Februar wird schon wieder der erste Salat fürs Frühjahr gesetzt.

Worauf seid ihr besonders stolz?

Auf das, was wir aus dem Betrieb in den letzten Jahren gemacht haben. Wir sind gewachsen und haben Vieles neu aufgebaut und können stolz sein, wie es läuft, auch wenn es manchmal sehr stressig ist, vor allem in der Erntezeit.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wir wünschen uns für die Zukunft, dass unser Sohn einmal den Betrieb weiterführt und unsere Tochter ihm dabei hilfreich zur Seite steht, damit der ganze Aufbau und die Mühe es einmal Wert waren.

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